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Von Jens

Nervenschädigende Alufolie beim Grillen

Jehova oder Mainstream
Vielleicht hat es schon jemand im Zusammenhang mit Alufolie beim Grillen gelesen: Jehova. Was viele stutzig macht, weil sie außerhalb der Religion nichts mit dem Begriff Jehova (Jehowa) anfangen können, hat tatsächlich seine Bedeutung. Alufolie beim Grillen einzusetzen, ist bei vielen Grillfreunden verpönt, ersatzweise wird in Anlehnung an die Steinigungsszene in Monty Phytons "Life of Brian" (Das Leben des Brian) das verbotene Wort Aluminiumfolie durch  Jehova ersetzt. Unser Community-Mitglied T-Bone hat es in einem Post anschaulich erklärt.
Ist Alufolie gefährlich?
Sollte man Alufolie nicht einsetzen? Hierzu ein ganz klares Jein. Wie immer kommt es auf die durch den Körper aufgenommene Menge an. Diese ist im Allgemeinen unterhalb der Gefahrenschwelle, auch wenn viele Lebensmittel in Alufolie verpackt sind, so z.B. Schokolade. Aluminium kann darüber hinaus auch über Leitungswasser, über aluminiumhaltige Verbraucherprodukte wie Geschirr oder über Kosmetik (z.B. Deodorants) aufgenommen werden.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung BFR schreibt in einer Pressemitteilung zu diesem Thema, dass Aluminium das Nervensystem sowie Nieren und Knochen schädigen und auf die geistige und motorische Entwicklung von Nachkommen Einfluss nehmen könne. Ganz ungefährlich ist es also nicht.
Aluminiumpartikel im Fleisch
Insbesondere bei falscher Anwendung von Alufolie beim Grillen können sich kleinste Partikel lösen und über das Grillgut aufgenommen werden. Allerdings schreibt das eben schon erwähnte Bundesinstitut für Risikobewertung in einer anderen Stellungnahme, dass oral (also durch den Mund) aufgenommenes Aluminium nur wenig toxisch und damit recht ungefährlich sei. Dies gelte aber nicht für Menschen mit Nierenfunktionsstörungen, die allerdings auch dann größere Mengen über lange Zeiträume zu sich nehmen müssten, um Schäden durch das aufgenommene Aluminium zu erleiden.
So gesehen spricht eigentlich nichts dagegen Alufolie beim Grillen zu benutzen. Aber einmal in Verruf geraten, wird sich der Mainstream sicherlich nicht so schnell anpassen - schmerzhaft mussten wir die Beschimpfungen der Drosten-Jünger (auch hier ein Zusammenhang zu Jehova?) in den Corona-Zeiten ertragen. Aber das ist sicherlich ein anderes Thema.
Alufolie schützt vor Verbrennen
Alufolie besitzt auch positive Eigenschaften, wenn sie beim Grillen eingesetzt wird: Sie schützt empfindliche Lebensmittel vor dem Verbrennen. So wickelt der Grillmeister  z.B. Kartoffeln vollständig in Alufolie ein, bevor sie in die Glut gelegt werden. Ohne den Einsatz von Alufolie würde sich eine dicke verbrannte Schicht auf die Kartoffeln legen, die vor dem Verzehr gründlich entfernt werden muss. Allerdings nimmt die "ungeschützte" Kartoffel deutlich mehr Aromen auf und hebt sich geschmacklich von der in Alufolie eingewickelten Feldfrucht ab. Den meisten ist es jedoch  zu viel Aufwand die Grillkartoffeln zu pellen.
Auch unter Fleisch gelegt kann Alufolie schützen: Zum Einen vor der direkten Hitze und damit vor ungewollten Röstaromen, zum Anderen davor, dass Fett in die Glut tropft. Was dann passiert ist hinreichend bekannt. Schnell entstehen dann offene Flammen  mit allen Konsequenzen für das Grillgut: es verbrennt. Da es sich hier um eine nicht vollständige Verbrennung, sondern nur um "anlkokeln", entstehen dabei giftige Stoffe, die sogenannten PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe). Das dkzz (Deutsches Krebsforschungszentrum) hat diese recht große chemische Stoffgruppe im Verdacht Krebs auszulösen. So betrachtet ist Alufolie tatsächlich etwas wie Medizin. Aluschalen haben natürlich die gleiche Wirkung. Darüber hinaus haben sie, wenn sie nicht als reine Fettauffangschalen diesen, kleine Schlitze im Boden, so dass rauch und somit Aromastoffe in das Fleisch einziehen können.
Alufolie und Würzen
Salz und Säuren greifen die Alufolie an und lösen kleinste Partikel aus ihr heraus, die in das Grillgut übergehen und dann beim Essen aufgenommen werden. Aus diesem Grund sollte beim Gebrauch von Alufolie beim Grillen darauf verzichtet werden, das Grillfleisch oder -gemüse oder den Grillfisch etc. vorher zu würzen oder vorher, z.B. bei Grillfisch, Säure durch Zitrone zuzufügen. Darüber hinaus gibt es Gewürze, wie z.B. Pfeffer, die recht schnell bei den hohen Temperaturen verbrennen und dann nicht mehr nach dem schmecken, wozu sie auf das Grillgut aufgetragen wurden. 
Gleiches gilt für Grillsaucen, die ebenfalls Salz und Säuren beinhalten, sowie für das Grillen von z.B. Feta in Alufolie. Feta reift in einer Salzlake und kann auf Grund des hohen Salzgehaltes ebenfalls die Alufolie angreifen.
Alufolie und Umwelt
Aber nicht nur wegen der Belastung des Grillgutes mit Aluminium sollte sich der Grillfreund überlegen, ob er sie einsetzen möchte. Aluminium wird zwar zu einem großen Teil mit hohem Energieaufwand recycelt, aber eben nicht alles. Dies lässt die Müllberge wachsen und den Energieverbrauch steigen.
Hauptgrundstoff bei der Erzeugung von Aluminium ist Bauxit, ein rötliches Erz, das eine hohe Konzentration an Aluminiumoxiden und -hydroxiden aufweist. Bauxit kommt nahezu überall in der Erdkruste vor und wird in großen Tagebauten abgebaut - mit allen Schäden, die an der Natur dadurch entstehen. Nicht in jedem Land werden Tagebauten rekultiviert, preiswerter ist es, sie einfach nach Beendigung des Bauxitabbaus offen zu lassen. 
Alternativen
Natürlich gibt es auch sinnvolle Alternativen. So kann Fisch auf Planken gegrillt oder in Fischhalter gespannt werden. Edelstahlschalen nehmen Grillgut auf oder können als wiederverwendbare Fettauffangschale dienen. Und auch Käse kann in Grillschalen aus VA gegrillt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass er durch den Rost tropft. Und Grillkörbe eignen sich sogar für recht feines Gemüse. 
Fazit
Alufolie kann bei falscher Verwendung kleinste Aluminiumpartikel in das Grillgut abgeben, die wir dann beim Essen aufnehmen. Für einen gesunden Menschen ohne Vorerkrankungen insbesondere der Nieren stellt Aluminium jedoch keine große Gefahr dar, insbesondere dann nicht, wenn das Aluminium oral eingenommen wird.
Aluminium stellt aber bei der Herstellung bzw. beim Abbau des Grundstoffes bauxit eine Umweltgefährdung dar und wird nicht zu 100 % recycelt. Alleine schon aus diesem Grund sollten wir uns überlegen, ob wir nicht (zumindest manchmal) auf den Einsatz von Alufolie beim Grillen verzichten können.
Es gibt also Alternativen, mit denen man die Umwelt und die Gesundheit schonen kann - aber man kommt natürlich nicht immer um den Einsatz von Alufolie beim Grillen herum. Jehova ist und bleibt universell einsetzbar.
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Von Jens

Asado Grill - brachiale Urgewalten zähmen

Es kann einen als Europäer und noch genauer als Deutschen schon schockieren, wenn man das erste Mal vor einem Asado Grill steht. Ein mächtiges Gitter oder Kreuz, grundsätzlich aus Metall, hinterlässt an sich schon einen martialischen Eindruck.  Es erinnert irgendwie an ein Gerät, auf deren Besitz auch die heilige Inquisition stolz gewesen wäre. Aber der erste Eindruck wird noch getoppt: Spätestens, wenn das Fleisch an dem Asado Grill hängt, ist Schluss mit lustig.  
Hier kommen die Vegetarier ins Schwitzen. Nicht nur wegen der hohen Temperaturen am Grill, sondern wegen der schier unglaublichen Menge des Fleisches. Es geht nicht um ein paar Würstchen, es geht nicht um ein Briskett, es geht um ein halbes Rind. Befestigt am Kreuz oder im Gitter liegt das Fleisch nun schräg über dem Grillfeuer. Ein Asado ist nichts für Menschen, die Kurzgegrilltes mögen. Grillen mit dem Asado Grill ist Slow-Food vom Feinsten. Die große Menge an Fleisch kann nicht schnell auf hohe Temperatur gebracht werden, die Kerntemperatur käme nicht schnell genug auf den Garpunkt. Dafür wären deutliche Röstaromen am Grillgut sichtbar, das Innere jedoch noch roh - eine Mischung aus blue rare und rare, tiefschwarz knusprig verpackt - und nicht zu empfehlen.
Es gilt also Zeit mitzubringen. Und nun kommt auch des Deutschen liebstes Grillgut ins Spiel: die Würstchen. Die würzigen Chorizos isst der Argentinier jedoch nicht als Hauptgang, wie wir eine Thüringer Rostbratwurst mit Brötchen. Chorizos diesen als Appetizer, als Vorspeise, um die Zeit, die das Fleisch auf dem Asado Grill benötigt, zu überbrücken.
Egal, ob es sich um Rind, Schaf oder Schwein handelt: Das Fleisch wird nur gesalzen, andere Gewürze werden nicht benutzt. Da das Fleisch über einem echten Holzfeuer gegrillt wird, erhält es viele Raucharomen, die auch abhängig von dem benutzten Holz sind.
Das Prinzip des Asado Grills kennen viele vom Flammlachs. Hier wird, wenn auch auf einem deutlich kleineren Grill, das Fleisch bzw. der Lachs schräg oder parallel zum Feuer platziert. Und das Ergebnis ist einfach nur lecker.
Das Fleisch wird gewendet, sobald die dem Feuer bzw. der Glut abgewandte Seite leicht warm wird. Da die Dicke des Fleisches natürlich nicht immer gleich ist, wie wir es von einem Steak her kennen, erfordert die Arbeit des Asadors, also des Grillmeisters am Asado Grill, besondere Kenntnisse bzw. Fingerspitzengefühl. 
Auf der Grill & BBQ in Düsseldorf erklärte mir ein deutscher Produzent von Asado Grills, ebenfalls Aussteller auf der Messe, dass das Zubereiten ungleich schwieriger als auf einem herkömmlichen Grill sei. Beim Grillen mit dem Asado werden nicht 18 Stück Grillbrikett zum Glühen gebracht, sondern ein meist recht großes Holzfeuer angezündet. Für ein gleichmäßiges Feuer empfehle sich eine pyramidenförmige Anordnung des Holzes. Wenn das Feuer dann ein wenig heruntergebrannt ist und das Holz von einer weiß-grauen Schickt überzogen ist, ähnlich wie bei glühender Holzkohle, ist das Feuer bereit, um den Grill davor zu stellen.
Abhängig von der Art des Holzes, seiner Menge und dem Feuchtigkeitsgehalt fällt die Grilltemperatur bei jeder Nutzung anders aus. Hinzu kommen noch die Schwankungen der Lufttemperatur, da nicht unter dem Deckel eines Kugelgrills, sondern offen gegrillt wird. Die Windgeschwindigkeit tut ihr übriges, um den Grillvorgang zu erschweren. So sei es schon eine Kunst sein Fleisch auf einem Asado Grill zuzubereiten. 
Auf meine Frage hin, wer sich denn ein solch brachial aussehendes Gestell kaufe, denn die meisten Grillfreunde grillen im kleinen Kreis und nicht für größere Gesellschaften, antwortete er, dass er auch kleine Asado-Grills produziere, die sich durchaus für den Gebrauch im Familienkreis eignen. Auf diese käme dann ein recht kleines StückFleisch. Es handele sich dann auch nicht um ein Kreuz, sondern um einen Gitterkäfig. so dass das Grillgut fest eingespannt sei und nicht herausfallen könne.
Wer nun Lust bekommen hat sich einen solchen Grill zuzulegen, der kann von mir leider keine Adresse erhalte, da mir die Daten des Produzenten nicht mehr vorliegen. Solltest Du, lieber Mitaussteller, Dich an unser Gespräch erinnern und Dich bei mir melden, so veröffentliche ich Deine Kontaktdaten gerne unter diesem Artikel. 
Und tatsächlich habe ich nun den Kontakt wieder erhalten. Asado-Grills Made in Germany erhaltet Ihr u.a. bei
AHR Vertrieb
Roland Arnold
Lindenweg 3
75443 Ötisheim
Telefon: 07041 49499 64
E-Mail: kontakt@ahr-vertrieb.de
Web: www.der-asadogrill.de
 
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Von Jens

10 Fehler, die ein Grillanfänger keinesfalls machen sollte

Grillen ist Spaß an Geselligkeit, Freude im Umgang mit Lebensmitteln und vor allem eins: Handwerk. Das bedeutet aber, dass ein Grillmeister nicht geboren wird, sondern durch Übung, guten Geschmack und ein wenig Kreativität sein Ziel erreicht. Wenn es ein Handwerk ist, das man lernen kann, gibt es natürlich auch typische Fehler, die (nicht nur) Grillanfängern unterlaufen - auch gestandene Griller sind hiervon immer wieder betroffen.
Fleisch mit der Gabel wenden Flammen mit Bier löschen Bierdosenhähnchen Flüssiganzünder nutzen Giftige Grillanzünder nutzen Fertig mariniertes Fleisch kaufen Zu wenig Zeit einplanen Zu hohe Temperaturen Kaltes Fleisch grillen Kaltgepresstes Olivenöl verwenden #fleisch-wenden1 Fleisch mit der Gabel wenden
Das Grillgut sollte grundsätzlich unverletzt bleiben. Daher sollte es ausschließlich mit einer Grillzange gewendet werden. Sticht man mit der Gabel in Fleisch oder anderes Grillgut hinein, entstehen zwangsläufig Löcher (Verletzungen). Durch diese laufen Fett, Fleischsaft, Wasser und ggf. Flüssigwürze heraus. Tropfen diese auf die Grillkohle, wirbelt Asche auf, die sich auf das zu grillende Lebensmittel legt. Der graue Belag sieht nicht nur unschön aus, sondern kann, wenn es viel Asche ist, den Geschmack negativ beeinflussen. Gefülltes Grillgut, wie Käsewürstchen, platzt zudem bei einem Einstich häufig auf, wobei sich Fett- oder Käsespritzer weit verteilen und Spritzer im Gesicht zu leichten Verbrennungen führen. Tropft diese brennbare Mischung auch noch in die Glut, lodern Flammen auf und das Grillgut verbrennt. Durch dieses Ankokeln, also durch die unvollständige Verbrennung des Grillgutes, entstehen PAK. PAK ist eine Abkürzung für Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe und ist eine recht große chemische Stoffgruppe, die laut Information des dkzz (Deutsches Krebsforschungszentrum)  im Verdacht steht Krebs auszulösen. 
Dieser Hinweis gilt natürlich nicht nur für Grillfleisch, sondern man sollte ihn sich auch für Fisch sowie für alle Lebensmittel, die man grillt oder räuchert zu Herzen nehmen.
#flammen-mit-bier-loeschen2 Flammen mit Bier löschen
Kommen wir nun zu einer typisch deutschen, vielleicht auch noch niederländischen oder österreichischen Todsünde. Eins vorab: Bier gehört natürlich zum Grillen. Egal ob Alt, Kölsch, Pils oder Malzbier, Schwarzbier, Export, egal ob mit Alkohol oder alkoholfrei: Bier ist ausschließlich zum Trinken da. Und es ist keinesfalls zum Löschen von Flammen auf dem Grill geeignet. Hierfür gibt es drei wesentliche Gründe.
Beim Löschen von Feuer mit Bier wird das Bier nicht nur auf die glühenden Kohlen, sondern meist auch über das Fleisch geschüttet, denn es „macht ja Geschmack“. Hierbei sinkt schlagartig die Grilltemperatur ab und auch das Fleisch wird deutlich kühler. Im schlimmsten Fall löscht man die Glut vollständig. Bis die Kohlen wieder gut durchgeglüht sind, dauert es einige Zeit. Gutes Grillen benötigt aber konstante Temperaturen über einen längeren Zeitraum. Mit solch extremen Temperaturschwankungen ist es fast unmöglich sein Grillgut auf den Punkt genau zu grillen und es dabei saftig zu halten.
Das Ablöschen der Flammen mit Bier wirbelt Asche auf, die sich auch auf das Grillgut legt. Sieht nicht schön aus und ist nicht wirklich appetitlich. Besonders unangenehm ist aber, dass Asche gesundheitlich bedenkliche Schwermetalle enthält, so das Umweltbundesamt.
Neben den vorgenannten Gründen, warum man Flammen im Grill nicht mit Bier löschen sollte, zählt auch die enorme Rauchentwicklung. Die meisten Nachbarn werden es einem danken, wenn man beim Grillen Rücksicht auf sie nimmt und sie nicht einnebelt. Nebenbei ist es auch für den angehenden Grillmeister nicht sonderlich angenehm, wenn er in einer Wolke aus beißendem Rauch verschwindet. Dass der Rauch große Mengen an Feinstaub und an nicht gesundheitsförderlichen Gasen enthält, ist nicht weiter erwähnenswert.
#bierdosenhaehnchen3 Bierdosenhähnchen
Passend zum letzten Thema geht es nun mit dem berüchtigtem Bierdosenhähnchen weiter. Wenn man (zumindest ein bisschen) auf Nachhaltigkeit pfeift, kommen Bierdosen zum Einsatz. Die etwas reiferen Leser erinnern sich sicherlich noch an das durch den Film „Der Volltreffer“ (1985) mit John Cusack bekannt gewordene Dosenschießen – und an die Qual, wenn man versuchte es nachzumachen. Von den biernassen Klamotten ganz zu schweigen. (Anm.: Falls jemand ein paar coole Bilder oder Videos hat, die ihn beim Dosenschießen während des Grillens zeigen, würde ich mich freuen, wenn sie hier hochgeladen werden.)
Beim Bierdosenhähnchen stülpt man das fertig gewürzte Hähnchen einfach mit dem Hinterteil über eine Bierdose und stellt es dann auf den Grill. In die Dose füllt man etwas Flüssigwürze oder einfach Bier. Das Hähnchen würde nahezu perfekt werden – wenn da nicht die Druckfarben auf der Dose wären. Diese gelangen zwar nicht ins Innere der Dose, dafür können Sie sich aber durch die hohen Temperaturen lösen. So gelangen die gesundheitsschädliche Substanzen in das Grillhähnchen. Und da diese, wie der Name es schon sagt, gesundheitsschädlich sind, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung dringend von der Nutzung von Bierdosen für das Bierdosenhähnchen ab.
Wer auf die bedenkliche "Würze" aus Farben und Lack lieber verzichten möchte, sollte seine Bierdosenhähnchen besser auf einem im Handel erhältlichen Hähnchenbräter mit Flüssigkeitsbehälter zubereiten.
#fluessiganzuender4 Flüssiganzünder nutzen
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Gruppen der flüssigen Kohleanzünder: das Standardprodukt flüssige Paraffinanzünder und die Bio-Flüssiganzünder.
Insbesondere die flüssigen Paraffinanzünder haben gewaltige Nachteile. Sie verbreiten beim Verbrennen einen üblen, stechenden Geruch. Wer nicht schnell genug die Fenster geschlossen hat, bekommt den Gestank in den nächsten Stunden nicht mehr aus dem Haus bzw. aus der Wohnung. Das gilt übrigens auch für die Wohnungen der Nachbarn. Darüber hinaus bleibt scheinbar immer etwas von dem flüssigen Paraffinanzünder im Grill zurück. Zumindest bekommen die Würstchen und das Fleisch einen eigenartigen Geschmack, der sonst nicht auftritt und sich nur mit den „Anzünderaromen“ erklären lässt. 
Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt außerdem vor den Gefahren, die durch das Verschlucken von flüssigen Grillanzündern auf Paraffinbasis ausgehen. Auch wenn Erwachsene sich die Flasche meist nicht an den Hals setzen, so können Kinder und hier insbesondere Kleinkinder die Anzünderflaschen schnell mit einer Getränkeflasche verwechseln. „Schon kleinste Mengen dieser paraffinhaltigen Öle können beim Verschlucken in die Lunge kriechen und dort schwere chemische Entzündungen auslösen“, sagt Dr. Axel Hahn, Leiter der Erfassungsstelle für Vergiftungen im BfR. Krankenhausaufenthalte von mehreren Wochen sind dabei keine Seltenheit.
Die Stiftung Warentest empfiehlt Bio-Grillanzünder zu nutzen, wenn es schon ein Flüssigprodukt sein soll. Die Bio-Anzünder sind zwar teurer, dafür qualmen sie nicht so stark und die Geruchsbildung ist deutlich geringer. Auch die Gefahr von Vergiftung beim Verschlucken durch die paraffinhaltigen Öle kann hier ausgeschlossen werden.
Alle Flüssiganzünder, egal ob paraffinhaltig oder Bio-Produkt, verleiten zum Spritzen des Flüssiganzünders in die Kohlen, wenn diese nicht schnell genug durchgeglüht sind. Brandgefährlich! Der Strahl, der in die Glut gesprüht wird, kann sich entzünden, zur Flasche übergreifen, die Flasche in der Hand explodieren. Nicht wirklich gut. Außerdem kann es zu einer Verpuffung und einer großen Stichflamme kommen. Da der Abstand zwischen dem leichtsinnigen Grillmeister und dem Grill nicht groß ist, kann man nur sagen: Augenbrauen ade – aber dafür kann man recht schnell an Farbe im Gesicht gewinnen. Daher also: Finger weg von Flüssiganzünder. Und die Benutzung von alkoholhaltigen Mitteln wie Spiritus oder Benzin als Grillanzünder ist ohnehin tabu.
Und wenn es einmal nicht schnell genug geht, helfen nur drei Dinge: Geduld, Geduld und Geduld. 
#giftige-anzuender5 Giftige Grillanzünder nutzen
Zwar lässt der geübte Anfänger nun den Flüssiganzünder weg, greift aber dennoch gerne zu festen, chemischen Anzündern. Immerhin sind sie recht preiswert und der Eine oder Andere kennt die guten Anzünderwürfel noch vom Esbit-Kocher bei der Bundeswehr. Chemische Anzünderwürfel bestehen häufig aus Paraffin, Petroleum oder Kerosin. Die flüssigen Bestandteile sind dann z.B. an Säge- oder Korkmehl gebunden. Somit ist beim Verschlucken zwar die Gefahr des Kriechens von gesundheitsschädlichem Öl in die Lunge nicht möglich, aber chemische Grillanzünder setzen beim Verbrennen oft gesundheitsschädliche, potenziell krebserregende Stoffe frei. Hinzu kommt, dass sie meist aus Erdöl-Produkten hergestellt sind und somit alles andere als umweltfreundlich sind.
Eine gute Alternative sind die Öko-Anzünder, die aus in Wachs getauchter Holzwolle bestehen. Sie sind nur geringfügig teurer als die chemischen Produkte, verschaffen aber ein gutes Gewissen und verbrennen fast rauch- und geruchsfrei. Euer Grillfleisch (und Eure Freunde) wird es Euch danken.
#fertig-mariniertes-fleisch6 Fertig mariniertes Fleisch kaufen
Eigentlich ist es ganz einfach. Man geht zum Metzger seines Vertrauens (oder auch in den Discounter) und kauft sich ein paar lecker aussehende Stücke fertig mariniertes Fleisch, um es dann abends gemeinsam mit Freunden auf den Grill zu legen. Aber taugt das Fleisch tatsächlich noch etwas, wie ist seine Qualität? Wer das Fleisch einfach nur als Grundlage für ein paar Bier grillt, dem ist die Qualität sicherlich egal. Jeder andere sollte sich Gedanken darüber machen. Ein Forum-Mitglied hat in seine Signatur den Spruch „Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Fleisch zu grillen!“ eingefügt. Und es stimmt. Unter der Marinade sieht man nicht, ob das Fleisch vielleicht schon ein wenig angetrocknet ist. Man riecht nicht, ob es noch frisch ist. Man kann die Farbe nicht erkennen. 
Einigen Metzgern sagt man nach, dass sie Fleisch, das auf Grund des nahenden Verbrauchsdatums eine unangenehme Haptik aufweist, z.B. einen leicht schleimigen Überzug bekommen hat, auf den Boden der Metzgerei gelegt und dann mit einem scharfen Wasserstrahl gereinigt wird. Danach schwimmt es bis zum Verkauf in einer Paprika-, Zwiebel- oder sonst einer Marinade. Unser Tipp: kauft frisches Fleisch und würzt oder mariniert es selber. Das dauert nicht lange, ist unkompliziert und schmeckt einfach besser. Tolle Rezepte gibt es hier im Forum. Stöbert einfach mal ein bisschen oder gebt in der Suche den Suchbegriff „Marinade“ ein.
#zu-wenig-zeit7 Zu wenig Zeit einplanen
Der Klassiker: Gegessen werden soll um 18:00 h, eine Stunde vorher wird der Grill aus dem Schuppen geholt. Die Asche vom letzten Grillen muss noch rausgeholt werden und den Schmutz am Grillrost übersieht man. Eine Flasche Bier zum Durst löschen rausholen. Dann noch schnell die Kohlen anzünden und dann … dann ist es bereits fast Essenszeit. Das Vorbereiten des Essens, Das Anzünden der Kohle und auch die Zubereitung des Grillgutes benötigen viel Zeit (und Liebe). Fangt lieber eine Stunde früher mit den Vorbereitungen an und nutzt die Zeit, die bis zum Essen übrig bleibt, für ein genussvolles Bier oder Wein oder Coke …
#zu-hohe-temperaturen8 Zu hohe Temperaturen
Bei besonders hohen Temperaturen ist das Fleisch schneller fertig – so lautet ein alter Irrglaube fast aller Grillanfänger. Tatsächlich wird das Fleisch außen trocken und schwarz, die Kerntemperatur (also die Temperatur, die das Grillgut im Inneren, also im Kern hat) ist jedoch noch viel zu niedrig, als dass es durch sein könnte. In den Weber Grillseminaren wird für die meisten Anwendungen eine Temperatur von 180° C empfohlen. Ausnahmen sind z.B. Steak, das Temperaturen von über 230° C vertragen kann und Fisch freut sich über +/- 150° C. 
Am einfachsten liest man die Temperatur am Thermometer im Deckel eines Grills ab oder man hält ein Grillthermometer über den Rost. Hat man beides nicht zur Hand, so sollte man dieselbe nutzen, um die Temperatur festzustellen. Wenn man die Hand ca. 10 – 15 cm über den Grillrost hält und es nach ca. 5-7 Sekunden so heiß wird, dass man sie wegziehen muss, dann sollte man eine mittlere Grilltemperatur von ca. 180 C erreicht haben.
Wenn man zu heiß grillt oder das Grillgut zu lange auf dem Grillrost liegen hat, dann verkohlt es. Klar. Die verkohlten Bereiche sollte man großzügig wegschneiden und nicht bloß abkratzen oder am besten die Finger ganz von verkohlten Steaks und Würstchen lassen. Im verkohlten Grillgut können, so die Aussage des Deutschen Krebsforschungszentrums, sogenannte heterozyklische aromatische Amine (HAA) oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Diese stehen im Verdacht Krebs auszulösen bzw. das Erbgut zu verändern. Wen es interessiert, der kann einen interessanten Bericht über die HAA im „The American Journal of Clinical Nutrition“ nachlesen.
#kaltes-fleisch-grillen9 Kaltes Fleisch grillen
Aus dem Kühlschrank direkt auf den Grill. Fleisch soll kühl aufbewahrt werden, besonders bei hohen Außentemperaturen. Das kann man überall nachlesen und macht im Sommer, wenn überall Fliegen und andere Insekten herumschwirren auch Sinn. Wirklich? Nein, natürlich nicht, wenn man das Fleisch weiterverarbeiten, also grillen, möchte. Wenn man das sehr kalte Fleisch auf den heißen Grill legt, dann ist das äußere des Grillguts sehr schnell gegart, die Temperatur im Inneren erreicht jedoch nicht rechtzeitig den Garpunkt. Somit muss das Fleisch entweder mit allen Konsequenzen, wie Vertrocknen oder Verkohlen, länger gegrillt werden oder das Fleisch wird rare (blutig) serviert – sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
Wenn hingegen das Fleisch eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen wird, hat es vor dem Grillen bereits Raumtemperatur angenommen. Das Fleisch wird dann innen und außen ca. 21° C warm sein. Ein Stück, das aus dem Kühlschrank kommt, ist 6° C kalt. Bei einer Temperaturdifferenz von 15° C ist es dann auch verständlich, dass es deutlich länger dauert eine Kerntemperatur von z.B. 60° C bei einem kalten Stück Fleisch zu erreichen. Und diese längere Grilldauer reicht dann meistens auch aus, um das Fleisch verbrennen zu lassen. Darum gilt: Auch für die Vorbereitung des Grillguts muss ausreichend Zeit eingeplant werden.
#kaltgepresstes-olivenoel-verwenden10 Kaltgepresstes Olivenöl verwenden
Es ist jeden Tag zu lesen: Kaltgepresstes Olivenöl ist gesund. Wir kennen es ja auch noch aus dem letzten Italienurlaub. Und es gibt immer einen einzigartigen Geschmack. Soweit stimmt das auch alles. Aber zum Grillen ist es trotzdem nicht die erste Wahl. Weder in der Marinade, noch zum Einpinseln des Grillguts oder des Grillrostes. 
Der Grund dafür ist die Hitzestabilität, der sogenannte Rauchpunkt. Der Rauchpunkt ist die Temperatur, bei der das erhitzte Öl Rauch erzeugt. Und, wie nicht anders zu erwarten war, enthält der Rauch unter Umständen krebserregende Substanzen. Außerdem kann der Vorgang den Geschmack des Grillguts beeinträchtigen. Somit empfiehlt sich beim Grillen auf Öle mit niedrigem Rauchpunkt zu verzichten und sich für hitzebeständige Öle zu entscheiden. 
Hier zeigt sich, dass raffinierte (= heißgepresste) Öle hitzebeständiger sind. Der Rauchpunkt von kaltgepresstem Olivenöl liegt nur bei ca. 130 – 175° C, also bei einer Temperatur, die eigentlich immer beim Grillen erreicht wird. Besser ist daher die Verwendung z.B. von heißgepresstem Olivenöl (Rauchpunkt > 220° C), raffiniertem Sonnenblumenöl (210 – 225° C) oder von heißgepresstem Erdnussöl, das erst bei einer Temperatur von 230° C seinen Rauchpunkt erreicht.
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Von Jens

Grillhandschuhe - Die rechte und die linke Hand des ...

... Teufels. Damit verfliegt jede Angst vor dem Feuer, selbst der Beelzebub hat keine Chance mehr.
Anforderung
Die Feuermeister Premium BBQ Grillhandschuhe aus Aramid Nomex Faser widerstehen selbst teuflischen Temperaturen. Sie sind für Temperaturen bis 350° Celsius zertifiziert und für kurze Zeit sogar bis zu 500° Celsius hitzebeständig. Damit kann ein mit Fleisch beladener Grillrost auch schon mal für 20 Sekunden gehalten werden, während der Grillbuddy mit den Feuermeister Leder-Grillhandschuhen die Kohle neu schichtet. Perfekt. So grillt man sicher in jeder Lage.
Qualität
Diese schwarzen Premium Grill und BBQ Handschuhe stehen für höchste Qualität und Sicherheit. Sie sind doppelt und nahtlos gestrickt und hochwertig verarbeitet. Das Außenmaterial des Hitzschutz-Handschuhs besteht aus schwarzem hitzebeständigem Aramid/Nomex. Das Innenfutter ist rür einen perfekten Tragekomfort aus feinster Baumwolle und aus Polyester gefertigt. Die Handschuhe sind selbstverständlich atmungsaktiv, so dass man auch bei längerem Arbeiten am Grill nicht ins Schwitzen gerät.
Schutz
Die Handschuhe entsprechen der neuen Persönlichen Schutz Ausrüstung Verordnung 2016/425 und erhielten die Zertifizierung nach der EN 388 und der EN 407. Und genau das unterscheidet sie von den Billig-Handschuhen, die man im Internet erhält – hier schmilzt einem nicht das Material an den Fingern, wenn man die Handschuhe mal ein bisschen fordert. Hier steht Schutz vor hohen Temperaturen und somit vor Verbrennungen an erster Stelle. 
Handhabung
Rutschfestigkeit und Griffsicherheit garantieren extrem hitzebeständige Silikonapplikationen, die sowohl an der Vorder- als auch auf der Rückseite der Handschuhe angebracht sind. So können die Handschuhe wahlweise an der rechten und der linken Hand getragen werden. Ganz praktisch, wenn Fifi sich einen Handschuh, der so lecker nach Bratwurst riecht, geschnappt und in die andere Ecke des Gartens verzogen hat.
Die Handschuhe sind in den Größen 8, 10 und 12 erhältlich und sind ebenfalls in der Küche statt Totflappen perfekt einzusetzen.
Fazit
Im Duo mit den feuerfesten Lederhandschuhen von Feuermeister sind sie nicht nur zu Weihnachten das perfekte Geschenk für jeden Grillmeister – ein Geschenk, dass man sich notfalls auch selbst machen kann, falls der Partner diesen Artikel nicht gelesen haben sollte … 
 
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Von Jens

Brandeisen - Das ist mein Stück!

Eigentlich müsste fast jeder schon mal in der Situation gewesen sein: Eine gesellige Grillrunde, es wird dieses mal kein Braten zubereitet, sondern verschiedene Sorten Fleisch "wandern" auf den Grill, die Stimmung ist gut bis .. ja bis das Fleisch verteilt wird. Spätestens dann kommen Ausrufe, wie "der Lammlachs war aber meins", "ich wollte das Nackensteak" oder "Manno, das hier mag ich aber nicht".
Herausforderung
Irgendwie schafft man es ohne das Anfertigen einer Skizze kaum die ausgewählten Fleischstücke den richtigen Personen zuzuordnen. Hier hilft das Brandeisen. Schnell zur Hand, lassen sich auf zwei Zeilen aus meist 55 Buchstaben nette Sprüche oder Namen zusammensetzen. Dann kommt das Brandeisen in die Glut und wenn es richtig heiß ist, wird nicht das Pferd, sondern das Steak gebrandet. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Mit dem Namen oder Spruch versehen, lässt sich das Grillgut dann eindeutig den Gästen zuordnen. Soweit die Theorie. Denn um mehrere Stücke Fleisch individuell zu markieren, müssen die Buchstaben im Brandeisen ausgetauscht werden - und damit nicht "Uschi" oder "Finger weg, das ist meins" dauerhaft auf der Handinnenfläche steht,  sollte man das besser erst machen, wenn das Werkzeug erkaltet ist. Spätestens bei dem dritten Stück Fleisch ist die erste Portion bereits fertig.
Nutzung
Ich nutze selbst Brandeisen. Da nicht nur ich am Grill stehe, sondern auch immer mal jemand, der ebenfalls gerne den Grillmeister spielt, verliere ich
schon mal den Überblick über die Zuordnung Mensch-Fleisch / Fleisch-Mensch. So brande ich meistens auch nicht die Namen oder kluge Sprüche, sondern tatsächlich die Art des Fleisches auf das Grillgut: Steak, Nackensteak, Brust, …
Klar, man kann die Fleischsorten auch so auseinanderhalten, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Ich erwarte aber von meinen Gästen nicht, dass sie eine Fleischfachausbildung haben, wenn ich zum Grillen einlade. Das Fleisch serviere ich auf einem Tranchierbrett (wegen der Rinne) und jeder soll sich nehmen, was ihm schmeckt. Bei der Auswahl des richtigen Stückes kann dann das Branding echt hilfreich sein.
Der nicht heiß werdende Holzgriff ist durch 43 cm Gesamtlänge des Werkzeuges weit genug von der Glut entfernt, um sich keine Verbrennungen zuzuführen. Auf den zusätzlichen Gebrauch von Handschuhen kann daher verzichtet werden.
Probleme
So hilfreich und manchmal auch spaßig die Brenneisen sind, so sind sie doch nicht perfekt. Die Buchstaben sind recht klein. Wenn das Fleisch auf dem Grill zu dunkel wird, lassen sich die eingebrannten Bezeichnungen kaum noch erkennen. Das Austauschen der Buchstaben kann auch schon mal recht fummelig sein (insbesondere, wenn man schon etwas länger "feiert").
Erfahrung
Ich habe mit meinen Brenneisen Glück gehabt. In den Bewertungen auf Amazon ist aber auch immer wieder zu lesen, dass das Werkzeug nicht wie angegeben aus Edelstahl, sondern aus Aluminium ist und die Buchstaben in der Glut schmelzen. Im Zweifelsfall würde ich dann sagen: Gewährleistung in Anspruch nehmen, zurück schicken und Geld zurück verlangen. Aber wie gesagt, ich habe mit meinem Eisen bisher Glück gehabt. Vielleicht hat der Eine oder Andere auch zu viele Cowboy-Filme geschaut und das Brenneisen so lange in der Kohle gelassen, bis es rotglühend war. 

Fazit
Mit ein wenig Fingerspitzengefühl klappt der Einsatz des Brandeisens recht gut und es ist ein wirklich schönes Gadget. Insbesondere die Gäste freut es , wenn sie sich ihr Stückchen Fleisch einfach nehmen können, ohne dass vorher immer eine Fragerunde über die Art des Fleisches gestartet werden muss. Und wenn ich nicht erklären muss, kommt die zweite Portion schneller auf den Grill. Da unabhängig vom Preis die angebotenen Brandeisen alle gleich aussehen, behaupte ich, dass man getrost zu einem preiswerten Produkt greifen kann. 
Mir gefällt es auf jeden Fall - Daumen hoch für alle, die sich beim Grillen nicht zu ernst nehmen. Und bei einem Preis von 9,99 EUR inkl. Versand kann man sich einen solchen Spaß auch mal gönnen. Die Versandzeit beträgt ca. 3 Wochen.

 
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dennis85

Bestes Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis beim Grill

Empfohlene Beiträge

Moin zusammen, 

Meine Frau und ich wollten uns zu unserem Hochzeitstag mal was gönnen und unseren altern Grill gegen einen neuen austauschen. Ich bin letzten Sommer während des Lockdowns auf den Geschmack gekommen etwas aufwendiger zu Grillen und mich mehr zu informieren. Dennoch bin ich jetzt etwas überfordert wenn es um die Modelle geht weil ich bis dato immer den alten 0815 Grill meines Vaters benutzt habe. Habt ihr Ideen bzw. Erfahrungen gemacht die mir und vielleicht auch anderen weiterhelfen können?  

Schönen Tag noch! 

Euer Dennis 

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Hallo Dennis,

erst einmal ein glühendes "Hallo" - schön, dass Du uns hier gefunden hast. Ein Hochzeitstag ist immer etwas Besonderes und sich zu dem Anlass einen neuen Grill zuzulegen ist um so schöner. Da haben dann auch Freunde etwas davon. :classic_biggrin:

Du hast von aufwändigerem Grillen geschrieben, also mehr, als nur mal eben ein Würstchen zu grillen, sondern auch mal eine Long Job. 

Hast Du Dir grundsätzlich überlegt, ob Ihr Euch einen Gasgrill oder einen Holzkohlegrill zulegen wollt? Und für wie viele Personen grillt Ihr normalerweise? Von letzterem hängt ab, wie groß der Grill werden soll, vom Ersteren das Budget und die Möglichkeiten.

Hast Du eine ungefähre Vorstellung, was es werden soll?

Gruß,
Jens

 

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vor 16 Stunden schrieb Jens:

Hallo Dennis,

erst einmal ein glühendes "Hallo" - schön, dass Du uns hier gefunden hast. Ein Hochzeitstag ist immer etwas Besonderes und sich zu dem Anlass einen neuen Grill zuzulegen ist um so schöner. Da haben dann auch Freunde etwas davon. :classic_biggrin:

Du hast von aufwändigerem Grillen geschrieben, also mehr, als nur mal eben ein Würstchen zu grillen, sondern auch mal eine Long Job. 

Hast Du Dir grundsätzlich überlegt, ob Ihr Euch einen Gasgrill oder einen Holzkohlegrill zulegen wollt? Und für wie viele Personen grillt Ihr normalerweise? Von letzterem hängt ab, wie groß der Grill werden soll, vom Ersteren das Budget und die Möglichkeiten.

Hast Du eine ungefähre Vorstellung, was es werden soll?

Gruß,
Jens

 

Moin Jens, 

Vielen Dank für die Nachricht und das nette Willkommen! Ja, 7 Jahre sind wir jetzt schon zusammen, da wird es auch mal Zeit sich was ordentliches anzuschaffen ;)  Frau liebt es auch zu grillen also sind alle Glücklich!

Genau, definitiv etwas mehr als nur Würstchen auf dem Grill! Auch mal was womit man Zeit verbringen kann und was ordentliches Zaubert. Das wäre klasse!

Wir hatten bis jetzt Holzkohle aber haben auch mit den Kindern und Freunden gemerkt das es schwierig wird das richtig zu genießen wegen dem Rauch auf der Terrasse und man will auch nicht immer so vernarb von allen stehen, soll ja was gemeinschaftliches sein. Also denke ich Gas wäre die nächste Entscheidung für uns. Habe von vielen gehört dass das durchaus angenehmer sein soll, wie sind da deine Erfahrungen? Wir haben zwei Kinder (beide aber noch klein, die verdrücken noch kein ganzes Steak, essen ehr immer beim Teller der Mutti mit :D) und würde allgemein sagen an einem Grillsonntag vor dem Lockdown waren wir schon mal so um die 10-12 Leute ab und zu (Geburtstage etc.) aber auch mehr. 

Preistechnisch sind wir da echt offen, soll ja ein Hochzeitsgeschenk an uns selbst sein ;) 

Schöne Grüße dir! 

Dennis 

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Hi Dennis,

in einem andere Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du aus dem Norden kommst: passt.

Ich selbst bin überzeugter Holzkohlegriller, weil ich "echtes" Feuer und Rauch mag. Ich muss aber auch gestehen, dass ich die Vorteile vom Grillen mit Gas immer mehr zu schätzen lerne:

  • Feuer ist sofort da
  • Die Temperatur ist schnell da
  • Die Temperatur ist schnell eingestellt
  • Die Grillfläche von Gasgrills ist meist größer, als bei Kugelgrills

Der Gasgrill ist einfach bequemer. Und im Gasgrill räuchern kann man auch. Aber der Gasgrill hat auch Nachteile:

  • insbesondere bei Long-Jobs, meist der Holy Trinity Pulled-Pork, Spareribs und Beef Brisket ist der Gasverbrauch recht hoch und das Grillvergnügen somit recht teuer (berichtigt mich bitte, wenn ich etwas Falsches schreibe). Da ist das Grillen mit Briketts deutlich preiswerter.
  • und, wenn man sich einen größeren Gasgrill zulegen möchte, also einen Gasgrill mit großer Grillfläche, geht das mal richtig ins Geld.

Aber bei Dir stellt sich die Frage ohnehin nicht. Wenn ihr ihn euch gegenseitig schenkt: ich habe von den Napoleon Gasgrills nur das Beste gehört, unabhängig vom Modell. Und sie sollen im direkten Vergleich zu Weber Gasgrills bei mindestens besserer Qualität preiswerter sein.

Gruß,
Jens

 

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vor 16 Stunden schrieb Jens:

Hi Dennis,

in einem andere Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du aus dem Norden kommst: passt.

Ich selbst bin überzeugter Holzkohlegriller, weil ich "echtes" Feuer und Rauch mag. Ich muss aber auch gestehen, dass ich die Vorteile vom Grillen mit Gas immer mehr zu schätzen lerne:

  • Feuer ist sofort da
  • Die Temperatur ist schnell da
  • Die Temperatur ist schnell eingestellt
  • Die Grillfläche von Gasgrills ist meist größer, als bei Kugelgrills

Der Gasgrill ist einfach bequemer. Und im Gasgrill räuchern kann man auch. Aber der Gasgrill hat auch Nachteile:

  • insbesondere bei Long-Jobs, meist der Holy Trinity Pulled-Pork, Spareribs und Beef Brisket ist der Gasverbrauch recht hoch und das Grillvergnügen somit recht teuer (berichtigt mich bitte, wenn ich etwas Falsches schreibe). Da ist das Grillen mit Briketts deutlich preiswerter.
  • und, wenn man sich einen größeren Gasgrill zulegen möchte, also einen Gasgrill mit großer Grillfläche, geht das mal richtig ins Geld.

Aber bei Dir stellt sich die Frage ohnehin nicht. Wenn ihr ihn euch gegenseitig schenkt: ich habe von den Napoleon Gasgrills nur das Beste gehört, unabhängig vom Modell. Und sie sollen im direkten Vergleich zu Weber Gasgrills bei mindestens besserer Qualität preiswerter sein.

Gruß,
Jens

 

Moin Jens :)

Ja, vielen Dank dir! Finde das echt klasse das du so ausführlich antwortest und dir die Zeit genommen hast.

Das gebe ich mal weiter an die Frau im Haus. Habe von den Napoleon Gasgrills letztens erst von einem Bekannten gehört, das verfestigt jetzt meine Entscheidung nochmal zusätzlich.
Was hast du denn für einen Grill? Holzkohle ist dann ja schon mal klar aber was für eine Marke/Model? Ein Bekannter von mir sucht nach einem neuen Holzkohlegrill, würde ihm bestimmt auch helfen! 

LG Dennis 

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Dann will ich auch mal:

zuerst ein herzliches Willkommen an Dennis.
Zu Deiner Frage:

Wie Jens schon ausgeführt hat, kommt es wirklich auf den Einsatzzweck des Grills an. Die eierlegende Wollmilchsau wirst Du kaum finden.
Bei mir ging es mit dem Weber Performer los (57er Kugel im Wagen). War alles topp,  "Mountain of Ribs", Steaks oder Würstchen gingen perfekt, mit der Roti waren Hähnchen, Schaschlik, Haxen etc. ein Kinderspiel, - allerdings "Long-Jobs" eher nervig! Seither habe ich zusätzlich einen 57er Weber WSM (Water-Smoker), auf dem locker 16-20 kg Pulled-Pork gesmoked werden können - dank BBQ-Guru auch sehr stressfrei. 5 Kg hohe Rippe am Knochen sind ein Spaziergang. Steaks allerdings No-Go! 
Reinigungsaufwand hält sich bei beiden Kohlegrills in Grenzen.

Vor zwei Jahren kam dann ein Napoleon Prestige 500 dazu.
Entscheidend war

1. die besseren Qualität der Napoleon-Grills (das bessere Weber-Marketing geht mir kilometerweit...:classic_cool:), 
2. die Tatsache, dass der Napoleon mit einem abklappbaren Ablagetisch rechts aufwarten kann und last but not least
3. das miserable Garantieverhalten von Weber bei Rostbefall der (lebenslang garantiert) rostfreien Emaillierung ("sollten Sie mal putzen!" - ich kann Rost von Dreck unterscheiden!!!!!).

Vorteile:

1. kurze Vorheizzeit (man grillt mal "eben so" ;) ),
2. in Verbindung mit Roti und Plancha ist das quasi eine Outdoorküche
3. keine Rauchentwicklung wie beim Kohlegrill (in der Anzündphase!)
4. sehr flexibel einteilbare Wärmezonen (bei den größeren Modellen!)
5. Sizzle-Zone (sehr geil!)

Nachteile:

1. Preis! Locker das 2-2,5 fache vom flächenmäßig vergleichbaren Kohlegrill
2. Reinigungsaufwand! Eine gründliche Grundreinigung (min. 1-2 x im Jahr) sind mal eben 2,5-3 Stunden Arbeit - und da muss man sich schon sputen, wenn's was werden soll. Das geht bei den Kohlegrills einfacher: hin und wieder "kärchern" und fertig ist die Laube!
3. eine zweite Reservegasflasche ist quasi Pflicht. Wenn das Gas mitten beim Grillen ausgeht kann man nicht mal eben ein paar Holzscheite einwerfen... - die Reserveflasche benötigt halt auch einen sicheren Lagerplatz.
4. Ersatzteile: wenn so ein Piezo-Zünder sich verabschiedet ist es auch nicht mit einem Grillanzünderwürfelchen getan...

Soviel von mir dazu, jetzt bist Du dran - ich bin gespannt.

Gruß
Claus

 

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Hallo Dennis,

Am 3.3.2021 um 14:47 schrieb dennis85:

t das es schwierig wird das richtig zu genießen wegen dem Rauch auf der Terrasse

wenn du ein richtig triefendes Stück Fleisch auf den Grill legst, oder eine Wurst aufplatzt dann raucht jeder Grill auch der Gasgrill. Die Marinade soll ja schließlich im Fleisch den Geschmack machen und nicht Rauchzeichen auf dem Grill. Schmeckt dann eh nicht mehr da meist verbrannt. Wenn es nun mal doch mit Marinade sein soll, gibt ja auch unter Umständen ein klein bisschen mit dem austretendem Fett eine Sößchen dann brauchst du eine Gussplatte ( Griddle). Da ist das nun wieder egal was unter der Platte brennt. Gas oder Kohle. Klar kann man jetzt sagen, dann kann ich es auch in der Pfanne machen, aber es geht um Spass und Hobby. Indirekt ist auch Heißluft, da könnte ich es auch im Backofen machen. Ich hatte früher einen Thüros Holzkohlegrill. Bin dann auf einen Weber Spirit 310 umgestiegen .Damit habe ich vier Jahre gegrillt. Er hat Spass gemacht und tolle Ergebnise geliefert.. Aber irgend wann bin ich wieder auf Kohle zurück. Heute habe ich ein Joe Smoker, damit kannst du auch ganz toll indirekt grillen, was ich meisten mache. Ich bin meistens bei um die 110°C unterwegs.Wenn es schnell gehen soll, funktioniert das aber auch schön direkt. Ich weiß nicht wie dein Budget ist aber schau dir auch mal Big Gren EGG an. Die machen auch gute Jobs. Habe davon einen Kleineren und bin begeistert.

Das war nun mal eine Schilderung von meinen Erfahrungen.

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Am 6.3.2021 um 15:57 schrieb Claus:

3. keine Rauchentwicklung wie beim Kohlegrill (in der Anzündphase!)

Hallo Claus,

da möchte ich wieder sprechen:classic_tongue:.

Mit der richtigen Anzündpasste und guter Holzkohle habe ich eigentlich keine Rauchentwicklung im AZK.

Auch mit eine Looftlighter und guter Kohle geht das perfekt.

Meine Nachbarn fragen schon immer wieder: Ja wie grillst du heute nicht. Da kommt ein Lächeln rüber und ich sage da nur, der ist doch schon lange an.

Wichtig ist gute Kohle und gute Brennpaste.

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Am 6.3.2021 um 15:57 schrieb Claus:

Dann will ich auch mal:

zuerst ein herzliches Willkommen an Dennis.
Zu Deiner Frage:

Wie Jens schon ausgeführt hat, kommt es wirklich auf den Einsatzzweck des Grills an. Die eierlegende Wollmilchsau wirst Du kaum finden.
Bei mir ging es mit dem Weber Performer los (57er Kugel im Wagen). War alles topp,  "Mountain of Ribs", Steaks oder Würstchen gingen perfekt, mit der Roti waren Hähnchen, Schaschlik, Haxen etc. ein Kinderspiel, - allerdings "Long-Jobs" eher nervig! Seither habe ich zusätzlich einen 57er Weber WSM (Water-Smoker), auf dem locker 16-20 kg Pulled-Pork gesmoked werden können - dank BBQ-Guru auch sehr stressfrei. 5 Kg hohe Rippe am Knochen sind ein Spaziergang. Steaks allerdings No-Go! 
Reinigungsaufwand hält sich bei beiden Kohlegrills in Grenzen.

Vor zwei Jahren kam dann ein Napoleon Prestige 500 dazu.
Entscheidend war

1. die besseren Qualität der Napoleon-Grills (das bessere Weber-Marketing geht mir kilometerweit...:classic_cool:), 
2. die Tatsache, dass der Napoleon mit einem abklappbaren Ablagetisch rechts aufwarten kann und last but not least
3. das miserable Garantieverhalten von Weber bei Rostbefall der (lebenslang garantiert) rostfreien Emaillierung ("sollten Sie mal putzen!" - ich kann Rost von Dreck unterscheiden!!!!!).

Vorteile:

1. kurze Vorheizzeit (man grillt mal "eben so" ;) ),
2. in Verbindung mit Roti und Plancha ist das quasi eine Outdoorküche
3. keine Rauchentwicklung wie beim Kohlegrill (in der Anzündphase!)
4. sehr flexibel einteilbare Wärmezonen (bei den größeren Modellen!)
5. Sizzle-Zone (sehr geil!)

Nachteile:

1. Preis! Locker das 2-2,5 fache vom flächenmäßig vergleichbaren Kohlegrill
2. Reinigungsaufwand! Eine gründliche Grundreinigung (min. 1-2 x im Jahr) sind mal eben 2,5-3 Stunden Arbeit - und da muss man sich schon sputen, wenn's was werden soll. Das geht bei den Kohlegrills einfacher: hin und wieder "kärchern" und fertig ist die Laube!
3. eine zweite Reservegasflasche ist quasi Pflicht. Wenn das Gas mitten beim Grillen ausgeht kann man nicht mal eben ein paar Holzscheite einwerfen... - die Reserveflasche benötigt halt auch einen sicheren Lagerplatz.
4. Ersatzteile: wenn so ein Piezo-Zünder sich verabschiedet ist es auch nicht mit einem Grillanzünderwürfelchen getan...

Soviel von mir dazu, jetzt bist Du dran - ich bin gespannt.

Gruß
Claus

 

Moin Claus, 

"eierlegende Wollmilchsau" :D gefällt mir! 

Erstmal vorweg: vielen Dank für das herzliche Willkommen und die ausführliche Antwort! 
Verstehe ich das richtig, du hast also einen Weber Performer, einen 57er Weber WSM und einen Napoleon? Von dem 57er habe ich auch größtenteils nur gutes gehört tatsächlich. Wir sind jetzt kurz davor einen Napoleon zu kaufen. Gibt einfach zu viele positive Aspekte und sind mittlerweile durch und durch überzeugt! 

Von dem schlechten Garantieverhalten von Weber haben meine Freunde mir schon erzählt, ärgerlich sowas! 
Wir haben auch vor uns in der Zukunft den Traum von einer Outdoorküche zu verwirklichen, da dachten wir: mit dem Napoleon machen wir den ersten Schritt in diese Richtung. Haben auf vielem Seiten gelesen dass der sich sehr gut in einer Outdoorküche macht!

Ja gut das mit dem Preis hat sich bei uns glücklicherweise erledigt weil wir uns den ja als Hochzeitsgeschenk kaufen wollen  ;) 
Danke für die nicht nur positiven sondern auch negativen Aspekte, hat mir wirklich geholfen und ich behalte das im Hinterkopf (vor allem das mit der Reservegasflasche!).

LG Dennis 

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vor 3 Stunden schrieb Nirvana:

Hallo Dennis,

wenn du ein richtig triefendes Stück Fleisch auf den Grill legst, oder eine Wurst aufplatzt dann raucht jeder Grill auch der Gasgrill. Die Marinade soll ja schließlich im Fleisch den Geschmack machen und nicht Rauchzeichen auf dem Grill. Schmeckt dann eh nicht mehr da meist verbrannt. Wenn es nun mal doch mit Marinade sein soll, gibt ja auch unter Umständen ein klein bisschen mit dem austretendem Fett eine Sößchen dann brauchst du eine Gussplatte ( Griddle). Da ist das nun wieder egal was unter der Platte brennt. Gas oder Kohle. Klar kann man jetzt sagen, dann kann ich es auch in der Pfanne machen, aber es geht um Spass und Hobby. Indirekt ist auch Heißluft, da könnte ich es auch im Backofen machen. Ich hatte früher einen Thüros Holzkohlegrill. Bin dann auf einen Weber Spirit 310 umgestiegen .Damit habe ich vier Jahre gegrillt. Er hat Spass gemacht und tolle Ergebnise geliefert.. Aber irgend wann bin ich wieder auf Kohle zurück. Heute habe ich ein Joe Smoker, damit kannst du auch ganz toll indirekt grillen, was ich meisten mache. Ich bin meistens bei um die 110°C unterwegs.Wenn es schnell gehen soll, funktioniert das aber auch schön direkt. Ich weiß nicht wie dein Budget ist aber schau dir auch mal Big Gren EGG an. Die machen auch gute Jobs. Habe davon einen Kleineren und bin begeistert.

Das war nun mal eine Schilderung von meinen Erfahrungen.

Hallo, 

ja dass mal Rauch entstehen kann ist mir klar, nur mein jetziger Grill macht es echt kaum aushaltbar sich während des Grillens zu unterhalten und es richtig zu genießen.. das ist schade, grade wenn man in Gesellschaft grillt. Deswegen würde ich sowas einfach gerne in der Zukunft (so gut es eben geht) vermeiden :) Das mit der Gussplatte ist echt eine gute Idee, danke dafür! 

Big Gren EGG hört sich interessant an, habe ich grade mal gegoogelt. Gucke ich mir auf jeden Fall auch an,  sieht  jetzt auf den ersten Blick echt super aus. Lese mir mal die Rezessionen durch und vergleiche mit dem Napoleon. Dann wird die Entscheidung getroffen ;) Kennt jemand zufällig gute Seiten auf denen Grillmodelle direkt verglichen werden?

LG Dennis

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vor 3 Stunden schrieb dennis85:

und vergleiche mit dem Napoleon.

naja, direkt vergleichen kann man die zwei nicht. Der eine mit Holzkohle und der andere mit Gas. Dem Fleisch ist das egal, die Frage ist worauf hast du mehr Lust.

 

vor 3 Stunden schrieb dennis85:

Kennt jemand zufällig gute Seiten auf denen Grillmodelle direkt verglichen werden?

ich glaube nicht das du eine Seite findest, wo genau die Modelle verglichen werden an denen du evtl.Interesse hast.

Vor allem ist ja erst mal die Entscheidung mit was du Grillen möchtest.

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vor 9 Stunden schrieb Nirvana:

Hallo Claus,

da möchte ich wieder sprechen:classic_tongue:.

Mit der richtigen Anzündpasste und guter Holzkohle habe ich eigentlich keine Rauchentwicklung im AZK.

Auch mit eine Looftlighter und guter Kohle geht das perfekt.

Meine Nachbarn fragen schon immer wieder: Ja wie grillst du heute nicht. Da kommt ein Lächeln rüber und ich sage da nur, der ist doch schon lange an.

Wichtig ist gute Kohle und gute Brennpaste.

Hi Werner,

ich nutze als Grillkohle eigentlich immer die Profagus Grillis (Briketts) und als Anzünder habe ich Holzwolle-Zünder vom Raiffeisenmarkt. Brennpaste oder sonstige Chemie nutze ich nie. Bei dieser Kombi kommt es an Tagen mit wenig Luftzug (ich bin von zwei Seiten sehr gut windgeschützt) hin und wieder doch zu Rauchentwicklung im AZK. Ich hab e damit kein Problem, aber nicht alle habe mit ihren Nachbarn Glück.
Wenn mein Grillis-Vorrat (habe noch ca. 20 kg) erschöpft ist, werde ich mal die Cococo-Eggs testen.

Gruß
Claus

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Servus Claus,

ich nutze die Brennpaste vom Edeka. Die kommt in eine kleine Schale, bei mir Rasierschale aus Edelstahl. OK ist Chemie, aber die Paste selbst kommt nicht mit der Kohle in Berührung. Das Feuer brodelt unter dem Anzündkamin. Ich nutze als Eierkohle die von Kohlemanufaktur oder von Mr.Briket.  Die von Profagus rauchen mir zu viel. Egal ob Kohle oder Eier. Ich meine immer die müssen erst ausdampfen und dann rauchen die nicht mehr. Egal was du von Mr.Briket nimmst, ob Eier, Koko Koko Long oder sonstiges die rauchen so gut wie nicht. Als Holzkohle nehme ich die Namibia Kohle. Auch keine Rauchentwicklung. Natürlich kann da mal ein Stück mit Harz dabei sein aber das ist wirklich gering. Seit ich die Kombination wie beschrieben nehme raucht es bei meinen Nachbarn viel mehr und ich ich habe den Grill-Bonus.:classic_biggrin:

Holzwolle-Anzünder und Profagus geht bei mit gar nicht. Wenn da kein super Durchzug ist raucht das am Anfang wie Sa....

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vor 17 Stunden schrieb Nirvana:

naja, direkt vergleichen kann man die zwei nicht. Der eine mit Holzkohle und der andere mit Gas. Dem Fleisch ist das egal, die Frage ist worauf hast du mehr Lust.

 

ich glaube nicht das du eine Seite findest, wo genau die Modelle verglichen werden an denen du evtl.Interesse hast.

Vor allem ist ja erst mal die Entscheidung mit was du Grillen möchtest.

Moin nochmal,

Wir haben uns jetzt gestern zusammengesetzt (Frau und ich) und uns letztendlich für den Nirvana entschieden. Gas hat uns doch mehr angesprochen (wahrscheinlich auch weil wir bis jetzt nur Kohle hatten), ich sag euch mal wie es läuft wenn wir angegrillt haben ;) 

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Hallo,

vor 4 Stunden schrieb dennis85:

Wir haben uns jetzt gestern zusammengesetzt (Frau und ich) und uns letztendlich für den Nirvana entschieden.

Nirvana, oder meinst du Napoleon??

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vor 16 Stunden schrieb keilstreifen:

Hallo,

Nirvana, oder meinst du Napoleon??

Danke für den Hinweis :D ich meinte natürlich Napoleon!

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Guten Morgen,

Ein Napoleon Gasgrill ist ein wirklich sehr gutes Gerät - aber den Vorschlag mit dem Kamado Grill fand ich auch super. Wenig Kohle benötigt,  kaum Rauch, absolut edles Erscheinungsbild, ... 😉

Gruß, 

Jens

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Am 10.3.2021 um 10:37 schrieb dennis85:

Moin nochmal,

Wir haben uns jetzt gestern zusammengesetzt (Frau und ich) und uns letztendlich für den Nirvana entschieden. Gas hat uns doch mehr angesprochen (wahrscheinlich auch weil wir bis jetzt nur Kohle hatten), ich sag euch mal wie es läuft wenn wir angegrillt haben ;) 

Hi,

wenn es ein Napoleon Gasgrill werden soll (sehr gute Wahl!), vergleiche unbedingt die "Arbeitshöhen" in der Garkammer!

Mein Bruder hatte letzte Woche einen Rogue 425 geliefert bekommen. Auf diesem kann man zwar eine Roti betreiben, wenn das zu drehende Grillgut etwas größer ist, wird es in der Höhe aber etwas eng. Je nachdem was Du grillen willst, ist das u. U. von Belang.

Ich werde demnächst zwei Hähnchen à ca. 1,5 kg/Stück drehen, im Sommer ein 8 kg Spanferkel (das steht heute schon fest :classic_cool:) - beides würde auf dem Rogue 425 höhenmäßig nicht wirklich gut funktionieren.

Preisunterschied zwischen Rogue 425 und Prestige 500 sind ca. 500,-- €, Platzbedarf muss man auch in Betracht ziehen.

Gruß
Claus

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vor 16 Stunden schrieb Claus:

Hi,

wenn es ein Napoleon Gasgrill werden soll (sehr gute Wahl!), vergleiche unbedingt die "Arbeitshöhen" in der Garkammer!

Mein Bruder hatte letzte Woche einen Rogue 425 geliefert bekommen. Auf diesem kann man zwar eine Roti betreiben, wenn das zu drehende Grillgut etwas größer ist, wird es in der Höhe aber etwas eng. Je nachdem was Du grillen willst, ist das u. U. von Belang.

Ich werde demnächst zwei Hähnchen à ca. 1,5 kg/Stück drehen, im Sommer ein 8 kg Spanferkel (das steht heute schon fest :classic_cool:) - beides würde auf dem Rogue 425 höhenmäßig nicht wirklich gut funktionieren.

Preisunterschied zwischen Rogue 425 und Prestige 500 sind ca. 500,-- €, Platzbedarf muss man auch in Betracht ziehen.

Gruß
Claus

Hey Claus, 

Super danke! Werde ich auf jeden Fall drauf achten :) 

Viel Erfolg bei deinem Spanferkel im Sommer, klingt ja super lecker !!

LG, Dennis

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