Beiträge von Spartaner

    Schaut auch toll aus der Burger ... der musste unbedingt aufs Bild ;-)


    ich halte von den Planchas garnicht mehr so viel und nehme lieber eine gusseiserne Pfanne, da sich die Gussplatten irgendwie schlecht saubermachen lassen und außerdem läuft das ganze gute Fett/Öl von der Plancha, das ich doch zum Anbraten haben möchte. Auch Spiegeleier oder Bacon kommen deshalb bei mir eher in die Gusspfanne.

    Was kommt denn bei euch so auf die Plancha, was in der Gusspfanne nicht geht - lasse mich gern überzeugen, aber das Argument größeres Grillgut, würde ich mit größerer Gusspfanne kontern 8)

    Die Sonne lacht und was liegt da trotz Kopfweh näher, als den Merklinger anzuschüren ... denn Hunger hat der Mensch ja ...

    Heute kam ein acht Wochen gereiftes T-Bone aus dem eigenen DryAger auf den Grill (es wurde nur indirekt auf 57 Grad gezogen und nicht scharf angegrillt)... dazu gab es Spargel aus den unendlichen Weiten des Tiefkühlschrankes. Dieser wurde in einer Gusspfanne in stückigen Tomaten (gewürzt mit Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer sowie etwas Oregano) im Merklinger indirekt auf Temperatur gebracht



    ... da vergeht das Kopfweh und der Genuss kommt - schönes Wochenende euch allen!




    Servus Tom - Ja, das ist eine saftige Angelegenheit.


    Im Grunde kannst du dir das beim Merklinger wie bei einem Smoker vorstellen. Im Normalfall legt man alle halbe Stunde nach.

    Hier habe ich aber auf 300 Grad aufgeheizt und dann die Form in den Merklinger gegeben. Nachlegen müsste ich da nix, da er nach einer Stunde immernoch 160 Grad hatte ... mit abfallender Temperatur zu arbeiten, funktioniert im Merklinger sehr gut!

    Für das Rezept braucht ihr einen Schinken, den ihr euch in die entsprechenden Scheiben aufschneidet.

    Nun wird der Knödelteig gemacht und das ist recht einfach: Das Knödelbrot vom Bäcker wird in Milch eingeweicht und dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt. Im Gegensatz zum normalen Knödelteig kommt frische, kleingehackte Zwiebel gleich in den Teig.

    Dann wird die Schinkenscheibe mit dem Teig ummantelt und kommt bei ca. 170 Grad in den Merklinger.

    Bei uns kam die gute alte Schwedenschale (Konzis-Form) zum Einsatz. Die Scheiben kamen auf das Gitter und die Schale wurde mit Wasser aufgefüllt. Als Geschmacksgeber kam noch ein wenig frischer Rosmarin und getrocknete Chilis hinzu. Das war aber eher für die Optik als für den Geschmack 1f609.png;-)

    Nach etwas über einer Stunde hatten wir die gewünschten 65 Grad und es ging ans Essen.

    Ich kann euch nur empfehlen, das Ganze nachzumachen. Wie beim Schinken im Brotteig hält der Knödelteig nicht wirklich am Schinken, aber der Geschmack ist großartig ... das wird es wieder geben.

    Tipp: Legt etwas Backpapier unter die Scheiben, damit der Teig nicht so ins Gitter läuft
    1f609.png;-)










    Was passt am besten zu Schmuddelwetter - genau ein Eintopf ... genau deshalb gab es bei uns ein Irish Stew aus dem DutchOven im Merklinger.

    Das Lammfleisch aus der Schulter wurde gewürfelt und im DutchOven angebraten. Dann machte es im Gusstopf Platz für die Zwiebeln, den Knoblauch und das Tomatenmark. Als alles schön angeschwitzt war, kamen die gewürfelten Kürbisstücke mit in den Topf, um auch diese etwas anzuschwitzen, kurze Zeit später kam das Fleisch wieder dazu. Gewürzt wurde alles nur mit Salz, Pfeffer und "Männergrippe" von Ankerkraut sowie ein wenig Chili. Aufgegossen wurde danach mit einem kräftigen Rotwein.

    Der DutchOven stand indirekt im Merklinger, der die Temperatur bei ca. 170 Grad konstant hielt. Nach zweieinhalb Stunden konnten wir essen. Der Kürbis und das Fleisch waren butterzart (vielleicht einen Hauch zu zart) - man kann also auch nach anderthalb Stunden köcheln essen.

    So ein Stew kommt auf jeden Fall wieder auf den Tisch! Optisch ist es zwar nicht so der Hit, geschmacklich dafür umso mehr ... reines Soulfood!













    Muscheln sind nach den Feiertagen ein schönes leichtes Gericht ... und sie sind einfach zuzubereiten, besonders im DutchOven.


    Zuerst werden über direkter Flamme im DutchOven die Zwiebeln angeschwitzt, wenn diese leicht glasig werden kommt eine Knoblauchzehe hinzu. Das ganze wird mit Weißwein und passierten sowie stückigen Tomaten abgelöscht und darf aufkochen ... dann kommen die Muscheln hinzu und dürfen nun für ca. eine halbe Stunde mitköcheln ... allerdings im indirekten Bereich.


    Serviert wird das Ganze mit Baguette und den Weißwein nicht vergessen 8)













    @T Bone

    Bei mir war es ähnlich wie bei dir? Der Merklinger war von der Optik, Verarbeitung und Haptik top ... es war für mich aber eben ein Holzbackofen zum stolzen Preis. Dann durfte ich bei uns im Rahmen des Kurses zum Fleisch-Sommelier mit dem Merklinger grillen und meine Meinung änderte sich schlagartig: Einfache und entspannte Bedienung sowie Hitzeregelung (ein Zwischending zwischen Kugelgrill und Braai mit dem Besten beider Welten) und Hitzeleitung (zusätzliche Steine für Oberhitze, Haken zum Räuchern, Kassette zum rausziehen des Grillrostes usw.) ... ich merkte, das Ding hat einer mit einer Mission gebaut und auf der sind wir schließlich alle!


    Die Frequenz beim Grillen behalten wir natürlich bei ... wir müssen ja essen ;)

    Allerdings kommt bei uns auch die Feuerplatte und die beiden BigGreenEggs weiter zum Einsatz ... Hauptgerät ist aber wirklich der Merklinger geworden und das hätte ich anfangs nicht gedacht!

    Nirvana ... ja, so ein Maybach wäre schon was 8o


    Dass der Preis immer eine Rolle spielt, ist in meinen Augen normal. Ich denke auch, dass die Firma eher gewerbliche Anbieter im Auge hatte - eben aus diesen Gründen aber auch Hochwertigkeit, Langlebigkeit und gute Bedienbarkeit im Vordergrund stehen. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht, bin aber sehr zufrieden. Wichtig ist, das eigene Anwendungsspektrum für ein solches Gerät zu kennen ... bei uns läuft der Merklinger fast täglich, denn wenn wir nicht gerade grillen, räuchern oder backen, machen wir uns den Glühwein drin warm oder nur ein Feuerchen, weil es einfach gemütlich ausschaut!

    Ein schöner Vergleich ist für mich der Brennwagen, den ich mir gebraucht gekauft habe, der aber überhaupt nicht zu mir und zu meinem Anwendungsspektrum passte ... er musste wieder weg, obwohl es auch ein guter Grill ist (und teurer als der Merklinger) - aber eben nicht so gut bei mir passte!

    Leisten wollen und leisten können, ist so eine Sache ... ich denke wir sind uns alle einig, dass nach dem Grillkauf auch noch Geld für gutes Fleisch und Wurst da sein muss und man dafür nicht das Haus verpfändet ... wer es kann, für den ist dieser Grill eine definitive Empfehlung und ich denke, der wird auch glücklich damit!

    @T Bone


    Servus Guido,


    kein Zunahetreten, kein Thema - ich finde es gut und wichtig eine Meinung zu haben. Außerdem ist die Debatte um den Preis doch eine berechtigte Sache und gehört überall dazu ... meine Meinung: Grillen oder BBQ geht auch im Erdloch mit einem Blechgitter und ein paar Steinen ^^ ... von daher sind alle unsere Grills überteuert, egal ob er 200 oder 10.000 Euro kostet!


    Wir lieben allerdings alle unser Hobby und geben dementsprechend Geld dafür aus - das ist legitim und ganz natürlich...wer braucht einen Maybach, wenn es doch ein Duster auch tut ;)


    Ich könnte dir jetzt Gründe für den Preis nennen, denn sich ich wollte/musste überzeugt werden ... ich möchte aber hier nur eins sagen ... das ist nicht nur ein Holzbackofen oder Grill - der Merklinger ist Ausdruck eines Lebensgefühls. Ob er alles besser kann, spielt für mich keine Rolle - er passt, es fühlt sich richtig an und ich kann mit ihm das am besten, was für mich der Grund des Grillens/BBQ ist - GENIESsEN!