Modelltuners Grillgeräte

  • Wie in meiner Vorstellung schon erwähnt, sind meine Grillgeräte nicht unbedingt von der Stange, bzw teilweise Eigenbau oder Umbauten, oder komplett restaurierte Teile die andere wohl ehr dem Altmetall zugeführt hätten.


    Beginnen möchte ich mit meinem liebsten Stück.


    Ein ehemaliger Gasgrill von Ranchero, den ich von einem Freund übernommen habe, nachdem er ihn, wenn auch Laienhaft auf Holzkohle umgebaut hat.


    Ich habe ihn einfach nur im gleichen Stil weitergebaut.


    Ich nenne ihn liebevoll, meine Thrashbüchse.


    Die Ergebnisse sind, im Gegensatz zur Optik des Grills, ein wahrer Genuss.


    Getreu dem Prinzip, er soll keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern gute Resultate liefern.


    So habe ich ihn damals bekommen.






    Ich habe ihm dann einen "Schornstein " aus einem runden Tischbein verpasst, die Scheibe gegen ein gelochtes Alublech getauscht. Die Holzablage bewusst mit resten aus der Sprühdose lackiert und mit Klarlack beschichtet, die Zwischenablage und die Frontablage aus 20mm Fichtenholz gebaut. Beide wurden geflämmt und mit Yachtlack versiegelt. Die Frontablage hat noch 2 Haken für das Grillbesteck bekommen. Der Griff der Klappe ist aus getrocknetem Haselnussholz welches,it Yachtlack versiegelt ist und 2 Gewindestäben über die je ein Kupferrohr gestülpt ist.








    Die seitlichen Ablagen bekamen nur einen leichten Schliff und auch eine Versiegelung mit Yachtlack.







    Der Rost wurde neu gemacht aus 7mm Stahl aus dem Baumarkt. Dieser wurde erstmal mit Speiseöl eingerieben und richtig abgebrannt und mit der Drahtbürste gereinigt.

    Dann konnte der erste Praxisversuch starten.

    Und er Cheffe befand es für gut.


  • Zu meinen Grillgeräten zählt auch ein Smoker, der weitläufig ehr als Chinabüchse bekannt ist.


    Eigendlich ein rostiges Häufchen Elend, aber ich habe irgendwie, Potenzial darin gesehen und ihn mühevoll restauriert.



    So sah der kleine aus als ich ihn vom Vorbesitzer abholen war. Hat mich 10€ gekostet.

    Manche Kollegen meinten "Schrott! Kauf dir nen neuen"



    Wie man sieht war er sehr stark benutzt, aber sehr wenig gepflegt worden. Ihn zu restaurieren, sehe ich als Herausforderung an, der ich mich gerne stellen werde.

    Hilfe von meinem Junior erhalte ich dabei auch. Er erhebt auch Anspruch auf das erste Futter das ihn verlässt



    Gesamtansicht



    Garkammer innen


    Das Termometer war defekt, was nun gegen ein neues ausgetauscht wird, wozu der Deckerl der Garkammer etwas modifiziert wird.

    Die ganze Büchse wurde auch mal ordendlich entrostet und gereinigt.




    Aussen:


    Innen:



    Das Holz der vorderen Ablage wird ebenfalls komplett erneuert



    Die Roste der Garkammer werden ordendlich gereinigt,



    mehr ist daran nicht zu machen



    Die Roste für die Glut werden einfach mit einem Stahlbürstenaufsatz für die Bohrmaschine weitestgehend vom Rost befreit, mehr passiert da nicht, da sie eh die meiste Hitze ertragen müssen.






    Da der Smoker ja verschraubt ist, werden alle Schrauben gegen V2A Schrauben getauscht.

    Die äussere Hülle wird komplett abgeschliffen und neu lackiert mit http://www.belton.de/index.php?id=722 Innen wird er nur mit Speiseöl gut eingerieben, ebenso von aussen, nach dem einbrennen.


    Falls Rauch aus den Seiten treten sollte, überleg ich, die Ritze mit UHU KAMIN- /OFENDICHTSTOFF abzudichten. Eine entsprechende Unbedenklichkeitsbescheinigung habe ich mir bereits bei UHU eingeholt.


    Das Endergebniss kann sich blicken lassen.

    Ab jetzt darf er ruhig Patina ansetzen.










    Der Vergleich.


    Vorher:


    Nachher:

  • In freudiger Hoffnung, das der Moderator nicht wieder eine Ewigkeit braucht bis mein Beitrag freigeschaltet wird (warum auch immer), stelle ich euch meinen selbst gebauten Rollbraten und Hähnchengrill vor.


    Die Grundlage war ein 2mm Edelstahlblech, das ganz primitiv ohne Biegewerkzeuge, nur mithilfe von einer Werkbank, Schraubzwingen und Kanthölzern gebogen wurde. Die Seitenteile bekamen auch eine Biegung an 3 Seiten. Diese wurden dann mit dem U verschraubt.


    Darunter kamen 4 ausgediente Stahlwinkel welche mit gutem Zureden eines 500g Hammers auf dem Amboss in die gewünschte "Winkelform" gebracht wurden.


    Vom Bau gibt es leider keine Bilder, da der Grill an einem Samstag Nachmittag zusammen mit und bei einem Freund, in reiner Langeweile entstanden ist.


    Als Spieß und Antrieb kam ein Set von Kenley zum Einsatz, welches ich günstig bei den Kleinanzeigen gefunden hatte. Der Motor ist rein, batteriebetrieben. Zusätzlich hab ich mir dann noch ein zweites Paar Grillgabeln dazu geholt.



    Aussehen ist nicht alles. Geschmack aber schon:

    Mein Antrieb:


    Mit dem zweiten Satz Gabeln:





    Der Erste Einsatz des Grills mit einem Regional Typischen "Obersteiner-Rollbraten"

    Ostersonntag 2017





    Im Späteren Verlauf bekam der Grill noch ein Hitzeblech. Zum einen Als Schutz vor Regen oder Schnee, andererseits als Hitzepuffer. Sprich damit die Hitze nicht ungenutzt nach oben verfliegt sondern über dem Gargut bleibt.




    Der damals erste Einsatz mit beiden Grillklammern:

    Die Eröffnung der Grillsaison 2019. Am 1.1.2019