Schinken im Knödelteig vom Merklinger

  • Für das Rezept braucht ihr einen Schinken, den ihr euch in die entsprechenden Scheiben aufschneidet.

    Nun wird der Knödelteig gemacht und das ist recht einfach: Das Knödelbrot vom Bäcker wird in Milch eingeweicht und dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt. Im Gegensatz zum normalen Knödelteig kommt frische, kleingehackte Zwiebel gleich in den Teig.

    Dann wird die Schinkenscheibe mit dem Teig ummantelt und kommt bei ca. 170 Grad in den Merklinger.

    Bei uns kam die gute alte Schwedenschale (Konzis-Form) zum Einsatz. Die Scheiben kamen auf das Gitter und die Schale wurde mit Wasser aufgefüllt. Als Geschmacksgeber kam noch ein wenig frischer Rosmarin und getrocknete Chilis hinzu. Das war aber eher für die Optik als für den Geschmack 1f609.png;-)

    Nach etwas über einer Stunde hatten wir die gewünschten 65 Grad und es ging ans Essen.

    Ich kann euch nur empfehlen, das Ganze nachzumachen. Wie beim Schinken im Brotteig hält der Knödelteig nicht wirklich am Schinken, aber der Geschmack ist großartig ... das wird es wieder geben.

    Tipp: Legt etwas Backpapier unter die Scheiben, damit der Teig nicht so ins Gitter läuft
    1f609.png;-)










  • Wow, das stelle ich mir sehr saftig vor.

    Muss der Merklinger während dessen dauerhaft beheizt werden, oder wird er nur vorgeheizt und er speichert die Wärme?

    Ist er vergleichbar mit einem Steinbackofen?

    Grüße, Tom
    ______________


    Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.

  • Servus Tom - Ja, das ist eine saftige Angelegenheit.


    Im Grunde kannst du dir das beim Merklinger wie bei einem Smoker vorstellen. Im Normalfall legt man alle halbe Stunde nach.

    Hier habe ich aber auf 300 Grad aufgeheizt und dann die Form in den Merklinger gegeben. Nachlegen müsste ich da nix, da er nach einer Stunde immernoch 160 Grad hatte ... mit abfallender Temperatur zu arbeiten, funktioniert im Merklinger sehr gut!